Soziale Gruppenarbeit

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Fördergemeinschaft ist die soziale Gruppenarbeit. Schon seit dem Jahr 1999 wird hier erfolgreich mit Kindern an ihrem Sozialverhalten gearbeitet. Nähere Informationen liefert die Konzeption.

Konzeption 2016

Neuauflage des Coolnesstrainings

Herzlichen Dank an die Bürgerstiftung Rastatt e.V. , an die Sparkasse Rastatt-Gernsbach und die Hildegard-Julius-Strübel-Stiftung für die Förderung des Coolnesstrainings durch erfahrene Fachkräfte auch im Schuljahr 2016/2017.

(Näheres über Projekte)

Neuauflage des Coolnesstrainings

Dank der Bürgerstiftung Rastatt e.V. und der Sparkasse Rastatt-Gernsbach kommt es zur Neuauflage des Coolnesstrainings.

Die Fördergemeinschaft und die Schule arbeiten seit Jahren mit einem Gesamtkonzept für alle Schüler/innen der Augusta-Sibylla-Schule zur Entwicklungs- und Persönlichkeitsförderung und zur Förderung der Sozialkompetenz. In allen Klassenstufen gibt es altersentsprechende Fördermaßnahmen. Das Gesamtkonzept wird gemeinsam stetig weiterentwickelt und gegebenenfalls dem Bedarf der Schüler/innen angepasst. Es gibt Projekte, die von Mitarbeiterinnen der Fördergemeinschaft und Lehrkräften gemeinsam durchgeführt werden, wie beispielsweise die Motopädie für die jüngsten Schüler/innen. Es gibt auch Projekte, für die Leistungen „eingekauft“ werden müssen. In diesen Projekten arbeiten jeweils eine Mitarbeiterin der Fördergemeinschaft und die jeweiligen Klassenlehrer/innen mit, wie beispielsweise im Reiterhofprojekt, das es für die Erst- und Zweitklässler gibt.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Förderschule benötigen die besondere Unterstützung und Förderung beim Lernen, aber auch im Hinblick auf die Förderung ihrer Entwicklung und die Stärkung ihrer Persönlichkeit, um später im Berufsleben einen Platz finden zu können und eine möglichst eigenständige Lebensführung erreichen zu können.

 

Das „Coolness-Training“ hat sich als ein Baustein in der Mittelstufe bewährt. Es trägt dazu bei, die eigenen Gefühle wahrnehmen und ausdrücken zu können, sich selbst kennen und wertschätzen zu lernen, damit auch andere Menschen wertzuschätzen, gewaltlos im Alltag handeln zu können und selbstbewusst handeln zu lernen. Die Stärkung des Miteinanders an der Schule und die Förderung der Lern- und Entwicklungsbedingungen sind Ziel des Trainings. Das Coolness-Training wird in den zwei 5. Klassen durchgeführt und umfasst 10 Einheiten zu je 1 ½ Zeitstunden für jede Klasse.

Die Teilnahme und die Mitarbeit der jeweiligen Klassenlehrer/innen und der Schulsozialarbeiterin ist Voraussetzung für die Durchführung des Trainings und ermöglicht, dass das Training nicht als gesondertes Ereignis in der Schullaufbahn dasteht und die Effekte versanden, sondern an den gewonnenen Erfahrungen, persönlichen und Gemeinschaftserlebnissen im Schulalltag weiter gearbeitet werden kann. Bei den Klassenlehrer/innen der Mittelstufe gibt es nicht nur eine hohe Akzeptanz, sondern ein hohes Engagement zur gemeinsamen Arbeit. Eine der Schulsozialarbeiterinnen, die bei der Fördergemeinschaft angestellt sind, organisiert, koordiniert und trägt die Erkenntnisse mit in den Alltag und in die weitere Arbeit mit einzelnen Schüler/innen und in Klassenprojekte. Wir legen Wert auf eine gemeinsame Auswertung des Trainings und einen Ausblick auf die weitere Arbeit mit den Schüler/innen zwischen den externen Trainern, der Schulsozialarbeiterin und den jeweiligen Klassenlehrerinnen. Auch davon versprechen wir uns einen höheren Nutzen für die Schüler/innen. Die Schulsozialarbeiterin hat, aufbauend auf dem Coolness-Training, für die sechsten Klassen eine Antimobbingwoche konzipiert, die sie zusammen mit den jeweiligen Klassenlehrer/innen durchführt.

Die Wirkung des Trainings ist somit längerfristig prozesshaft angelegt und erhöht im Zusammenwirken mit anderen Modulen die Chancen von zum Teil erheblich benachteiligten Schüler/innen in der Entwicklung zu gemeinschaftsfähigen erwachsenen Menschen.

 

 

Förderung für die AG Garten

Das Missionswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland unterstützt die praktische Arbeit an der Augusta-Sibylla-Schule

Seit vielen Jahren gibt es an der Augusta-Sibylla-Schule eine Garten AG im Rahmen des „Praktischen Tages“ für die 8. und 9. Klassen. Der Bereich „Garten“ wurde in den vergangenen Jahren sukzessive professionell ausgebaut und um den Bereich Landschaftsbau erweitert. Ein Dipl. Agraringenieur (FH) mit arbeitspädagogischer Zusatzqualifikation leitet als Jugendbegleiter die Garten AG. Er wird unterstützt von einem berenteten Kfz-Meister. Der AG steht ein großes Stück des Schulgeländes zur Verfügung, das sie in eigener Verantwortung bearbeitet und betreut. Mit Unterstützung des damaligen Hausmeisters der Schule und des Schulträgers hat die AG das Gelände umzäunt.

Im Jahr 2011 hat sie unter der Anleitung des Agraringenieurs den Schulgarten neu angelegt. Dort wird u. a. Gemüse angebaut, das in der Schulküche Verwendung findet. Ebenfalls 2011 konnte die AG, mit Hilfe von Spenden für die Sachkosten, professionell einen Gartenteich und ein Feuchtbiotop anlegen, die von der AG betreut und gepflegt werden. Anlegen und Pflege von Grünflächen, Trockensteinmauern, einer Überdachung aus Holz und einen Sitzplatz, der von allen Schulgruppen genutzt werden kann, sind bzw. waren Aufgaben der Garten AG. (mehr …)